Keine! Als er jedoch nach Jahren unerwünschten Besuch erhielt, wurden sie allerdings sehr bedeutungsvoll.

Menschenrechte sind Individualrechte, die jedem Menschen gleichermaßen zustehen. Die Menschenrechte basieren darauf, dass alle Menschen allein aufgrund ihres Menschseins mit gleichen Rechten ausgestattet sind. Diese Rechte sind universell, unveräußerlich und unteilbar.

 

Die Entwicklung der Menschenrechte ist eng verbunden mit der historischen Entstehung des Humanismus und den im Zeitalter der Aufklärung entwickelten Ideen des Naturrechts. Aber die Entwicklung selbst kann keinesfalls als abgeschlossen gelten - sie wird vielmehr für immer eine 'Wachsamkeit' erfordern, die sowohl versucht, stets die umfassendste Einhaltung dieser Rechte zu sichern und zu gewährleisten als auch jeden Versuch der Abschaffung zu verhindern und zu unterbinden!

Das Bestehen der Menschenrechte ist heute von fast allen Staaten anerkannt, aber bei weitem nicht gewährleistet. Dass Menschenrechte heute gewöhnlich als Abwehrrechte des Bürgers gegen den Staat zum Schutz seiner Freiheitssphäre verstanden werden, halte ich für eine den Sinn entfremdende und verfälschende Abwertung ihrer Bedeutung. Den 'Staat an sich' gibt es gar nicht - sodass der Bürger sich vor ihm nicht schützen muss. - Der 'Ameisenstaat' macht dieses im Prinzip deutlich. Für mich ist der Staat die 'friedliche Selbstorganisation der Bewohner eines begrenzten Gebietes zum Wohle aller Bewohner dieses Gebietes und aller Erdbewohner'. Was vielleicht früher nicht einmal vorstellbar war, wird aber jetzt im Zeitalter der Information mit Internet und Echtzeit-Kommunikation etc. realisierbar.

Wir haben es selbst in der Hand, wie wir uns entwickeln! Selbstorganisation bedeutet selbst regieren! Wenn wir das Regieren anderen überlassen, dann machen wir uns selbst zu Untertanen bis hin zu Sklaven! Aber der Weg der Befreiung ist leider noch sehr lang!

„Nur die aller dümmsten Kälber - wählen ihre Schlächter selber!“ (Dieser Spruch bezieht sich selbstverständlich nur auf Menschen; denn: „So dumm kann doch kein Kalb sein!“)